Turn-EM 2024 | RIMINI
Deutsche Turnerinnen behaupten sich in Europa

Die deutschen Turnerinnen haben am Sonntag in Rimini ihren Platz unter den europäischen Topteams als Sechste behauptet. Ohne die Olympiastarterinnen Sarah Voss (TZ DSHS Köln) und Pauline Schäfer sowie Rekordmeisterin Elisabeth Seitz (Achillessehnenriss), verbesserte sich die Auswahl von Bundestrainer Gerben Wiersma zur Qualifikation mit 152,930 Punkten sogar noch einmal um einen Platz. Am Ende sortierten sich im Durchschnitt 16 Jahre junge Nachwuchsriege zwischen Spanien (153,962) und den Niederlanden (149,563) ein.

Haben ihren Platz unter den europäischen Topteams als Sechste behauptet: Die deutschen Turnerinnen bei der EM 2024 in Rimini.

«Wir wussten, dass wir mit einem sehr jungen Team an den Start gehen. Da war es nicht unbedingt zu erwarten, dass wir im Teamfinale Sechster werden und zudem drei Einzelfinals erreichen. Daher Glückwunsch an unsere Turnerinnen. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Teamfinale und dem Verlauf der gesamten Europameisterschaften», sagte Frauen-Chefcoach Gerben Wiersma.

War sehr zufrieden mit dem Teamfinale und dem Verlauf der gesamten Europameisterschaften: Bundestrainer Gerben Wiersma.
War sehr zufrieden mit dem Teamfinale und dem Verlauf der gesamten Europameisterschaften: Bundestrainer Gerben Wiersma.

Gefeierter Europameister wurde das Team aus Italien (164,162), das für die Mitkonkurrenten Großbritannien (162,162) und Frankreich (158,796) an diesem Tag nicht zu schlagen war. Erfolgreichste Teilnehmerin war die Italienerin Manila Esposito, die nach Gold im Mehrkampf, am Schwebebalken und am Boden mit der Mannschaft ihren vierten Titel gewann.

05. Mai 2024
Nils B. Bohl | dtb

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