
Der Meisterpokal
Während die Bundesliga mittlerweile auf über zwei Jahrzehnte Geschichte zurückblickt, ist der aktuelle Meisterpokal der Deutschen Turnliga erst seit 2016 im Einsatz. Im Gegensatz zu seinem gläsernen Vorgänger ist er rund 46 Zentimeter länger. Das metallene Kunstwerk, das am Ende jedes DTL-Finales dem Deutschen Mannschaftsmeister ausgehändigt wird, ist eigentlich ein Drilling. Auf dem edlen, nachtschwarzen Sockel der rund zwei Kilogramm schweren Trophäe, werden seitdem die Namen aller Deutschen Meister seit 2016 verewigt – beginnend mit der KTV Straubenhardt. Doch der derzeitige Pokal ist nicht der Erste in der Geschichte der Bundesliga. Sein eleganter Vorgänger war zwar nur rund 20 Zentimeter hoch, dafür aber vollkommen aus Glas gefertigt. Der erste Club, der den transparenten «Pott» in Händen halten durfte, war 1997 der SC Berlin.
Den Titel selbst jedoch gibt es bei den Männern seit 1968. Im Jahr 2008 wurde er zum ersten Mal auch an den Meister der Frauen vergeben. Acht Jahre später feierte dann auch das beste Team der Nachwuchsbundesliga. Im Jahr 2021 wird die Deutsche Turnliga eine weitere Premiere feiern, wenn die Rhythmische Sportgymnastik erstmals ihren Mannschaftsmeister küren wird. Rekordmeister bei den Männern und beim Nachwuchs ist der SC Cottbus, bei den Frauen hielt niemand den Pokal öfter in Händen als der Rekordmeister MTV Stuttgart.
Hier geht es zur Meisterhistorie.
Die Austragungsorte der DTL-Finale
Turnen | Austragungsort | RSG | Austragungsort | |
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2024 | Saarbrücken | 2024 | Schmiden | |
2023 | Ulm/Neu-Ulm | 2023 | Bremen | |
2022 | Ulm/Neu-Ulm | 2022 | Bremen | |
2021 | Ulm/Neu-Ulm | 2021 | Bremen | |
2020 | abgesagt | |||
2019 | Ludwigsburg | |||
2018 | Ludwigsburg | |||
2017 | Ludwigsburg | |||
2016 | Ludwigsburg | |||
2015 | Karlsruhe | |||
2014 | Karlsruhe | |||
2013 | Karlsruhe | |||
2012 | Berlin | |||
2011 | Berlin | |||
2010 | Berlin | |||
2009 | Karlsruhe | |||
2008 | Heidelberg | |||
2007 | Heidelberg | |||
2006 | Heidelberg | |||
2005 | Goslar | |||
2004 | Goslar | |||
2003 | Goslar |